Begegnungsräume: Bergmannstr. 46, 80339 München
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Vielfalt und Zusammenhalt werden in München gelebt und gestaltet. Ein Mosaikstein davon ist das Evangelische Migrationszentrum im Griechischen Haus.
Zwei Mitglieder des Parents Circle – Families Forum (PCFF) – eine Palästinenserin und Israelin – berichten in dieser besonderen Veranstaltung von ihrem persönlichen Weg: Beide haben im anhaltenden israelisch-palästinensischen Konflikt ein Familienmitglied verloren.
Trotz ihres tiefen Schmerzes haben sie sich bewusst gegen Vergeltung und Rache entschieden und stattdessen für Verständigung, Dialog und gegenseitige Akzeptanz. Statt Hass wählen sie den gemeinsamen Weg der Trauer. Ihr Anliegen ist nicht Vergebung, sondern die Transformation von Schmerz in Hoffnung. Und die Überzeugung, dass Frieden nur durch gegenseitiges Zuhören und Anerkennen möglich ist.
Das Parents Circle – Families Forum wurde 1995 gegründet und zählt heute über 800 Mitglieder, die durch den Verlust eines geliebten Menschen im Konflikt verbunden sind. Aus ihrer Trauer heraus engagieren sich die Mitglieder gemeinsam für Versöhnung und einen gerechten Frieden. 2025 wurde der Parents Circle mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis ausgezeichnet, eine von vielen wichtigen Ehrungen, die die Arbeit der Organisation würdigten.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die persönlichen Geschichten der beiden Referentinnen: Leila Al-Sheikh und Michal Halev. In einem moderierten Gespräch teilen sie ihre Erfahrungen, ihre Beweggründe und ihre Hoffnung. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den direkten Austausch zu treten.
Die Begegnung eröffnet einen Raum, in dem Schmerz, Mut und Menschlichkeit spürbar werden und soll zeigen, wie Dialog selbst unter schwierigsten Bedingungen möglich ist.
Die Veranstaltung von Parents Circle Friends Deutschland e.V. wird in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung, Stiftung Wings of Hope Deutschland, pax christi im Erzbistum München & Freising und dem Evangelischen Migrationszentrum München durchgeführt.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten.
Deutsche Spuren in Tansania
Vortrag mit Bildern, Buchvorstellung „Dekolonialer Reiseführer Tansania“ und Gespräch
Samstag, 6. Juni 2026, 18 Uhr
Café Philóxenos, Evangelisches Migrationszentrum im Griechischen Haus, München
Tansania trägt bis heute sichtbare und unsichtbare Spuren der deutschen Kolonialherrschaft: Von Bomas und Kirchen über Friedhöfe bis hin zu Denkmälern und Sisalplantagen. Welche Geschichten erzählen diese Orte? Und welche kolonialen Kontinuitäten der Ungleichheit wirken bis heute? Wir begeben uns auf eine Reise durch Tansania und Deutschland.
Henriette Seydel stellt außerdem den „Dekolonialen Reiseführer Tansania“ als Werkzeug für einen
kritischen Blick auf das eigene Reiseverhalten und als Quelle für Wissen über Kolonialgeschichte vor. Danach ist Raum für Austausch.
Henriette Seydel ist Soziologin, Konfliktforscherin und promoviert über Kolonialerbetourismus in Tansania. Sie ist Herausgeberin des Dekolonialen Reiseführer Tansania. Als Vorstandsvorsitzende des Tanzania Network e.V. setzt sie sich für dekoloniale, rassismuskritische entwicklungspolitische Bildungsarbeit ein.
Der Abend ist eine Kooperation mit dem Deutsch-Tansanischen Freundeskreis e.V.
Kunst- und Kulturtage Westend
Westend hat viele Gesichter
Projekte zwischen 12.6. und 8.8.
Wo ich bin,
gehör ich hin.
https://www.facebook.com/Westend.hat.ein.Gesicht/
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.“
- 4. Juli 1776, Philadelphia.
Wir feiern ein weltoffenes und mehrsprachiges München – Zusammensein, Tanzen, Musik, Flohmarkt, Ausstellung, Essen, Trinken, Begegnungen und Gespräche. Pursuit of Happiness.
Kinder und Familien sind willkommen.
Ausstellungseröffnung:
Kalligraphie aus Afghanistan
Musik am Abend:
18 Uhr Farhang
20 Uhr Vinqula Sounds
Mit dabei: Äthiopischer Kulturverein, vinqula, Farhang, Bulgarische Rose, kikus, KulturLaden Westend, Wings of Hope, Morgen e.V., Griechische Tänze, der König vom Westend, Obstladen Westend, und viele andere.
Das Fest wird unterstützt von der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, dem Migrationsbeirat, dem Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe und der Stiftung Gute Tat.
Es ist ein Teil der Kunst- und Kulturtage Westend, die unter dem Motto stattfinden: Wo ich bin, gehör ich hin.
Griechisches Haus seit 1974 – ein Labor für Weltoffenheit und Heimat, Respekt und Zusammenhalt, im Westend, in langer Tradition.
Als kirchliche Einrichtung treten wir für Respekt und für ein gutes Zusammenleben ein.
Dazu gehört auch, dass wir kontinuierlich an unserem Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt arbeiten. Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie sich jederzeit an eine oder einen unserer Mitarbeitenden wenden.
Weitere Hinweise, Informationen, Strukturen oder Kontakte, an die Sie sich wenden können, finden Sie hier.