Beratung / Seelsorge

 

 

Im evangelischen Migrationszentrum sind folgende Ansprechpartner für Beratung und Seelsorge zuständig:

 

       Constantinos Gianacacos

Telefon: 089 / 50 80 88 -11 und -13

E-Mail: costas.gianacacos@evangelisches-migrationszentrum.de

Mittwoch & Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr sowie
Termine nach Vereinbarung



       Diakon Georgios Siomos

       Telefon: 089 / 50 80 88 - 17

       E-Mail: georgios.siomos@evangelisches-migrationszentrum.de

       Termine: Dienstag 9.00 - 13.00 Uhr und Donnerstag 13.00 - 18.00 Uhr

 

       Bettina Mühlhofer

Telefon: 089 / 50 80 88 -31

E-Mail: bettina.muehlhofer@evangelisches-migrationszentrum.de

Termine nach Vereinbarung

 

Despina Rapti - Dipl. Psychologin

Büro, 2. Stock

Termine: Freitag 17.00 - 19.00 Uhr

Bitte um Spenden für unsere Arbeit

 

 

Herzerwärmend

 

Mich erreichte kürzlich dieser Brief:

 

Sehr geehrte Frau Mühlhofer,

ich möchte Ihnen für Ihre Arbeit mit Kindern und Familien im Migrationszentrum  etwas schenken, nämlich den Erlös eines Goldringes. Ich bin kein Millionär und könnte den Betrag durchaus für meine Familie gebrauchen, aber ich wünsche mir, dass das Geld etwas richtig Gutes bewirken soll.

Dazu möchte ich Ihnen folgende Geschichte erzählen:

Vor kurzem veranstalteten wir ein Putzwochenende, um unsere Wohnung für das kommende Weihnachtsfest hübsch zu machen. Da entdeckte ich in einem verstaubten Karton oben auf einem Regal eine kleine Box mit einem Goldring darin. Ich hatte den Ring nie zuvor gesehen, aber es war definitiv ein Ehering, denn es waren Namen und ein Datum eingraviert. Ein tiefer Seufzer entfuhr meiner Brust: Das musste der Ring meiner Frau aus ihrer ersten Ehe sein, die inzwischen schon seit über zwei Jahrzehnten geschieden ist. Trotzdem spürte ich einen Stich in meinem Herzen...

Zuerst wollte ich den Ring einfach wieder in der Versenkung verschwinden lassen, doch meine Frau sah mir an, dass mich etwas beschäftigte. Nach einigem Zögern erzählte ich ihr von meinem Fund und sie fiel aus allen Wolken! Sie hatte das „Beweisstück“ ihrer gescheiterten ersten Ehe schlichtweg vergessen! Sie umarmte mich lange und da spürte ich ihre Liebe, die sich zärtlich wie Balsam über meinen Schmerz legte.

Da saßen wir nun und überlegten, was wir mit diesem Ring anstellen sollen. Meine Frau hatte damals, nach ihrer Scheidung, schon darüber nachgedacht, ihn umarbeiten zu lassen, doch sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie ihn jemals wieder tragen würde. Also wurde er ganz oben, ganz hinten in einer Schachtel verstaut, die unauffällig im Regal vor sich hin staubte.

Kürzlich waren wir dann auf einem runden Geburtstag in der Verwandtschaft eingeladen und da wurden wir inspiriert! Der Jubilar wünschte sich eigentlich nichts, da er schon sehr betagt und mit allem, was er braucht, ausgestattet ist. Doch seine engagierte 12jährige Ur-Enkelin hatte ihn dazu gebracht, sich von allen Gästen Spenden für ein Hilfsprojekt schenken zu lassen, das sie in der Schule mit ihrer Klasse aufgebaut hatte. Dadurch ging uns ein Licht auf! Wir fassten einen Entschluss!

Am Samstag vor dem 3. Advent gingen wir zum Juwelier, der uns einen guten Preis für den Ring machte. Der Erlös wird nun umgehend Ihrem Migrationszentrum überwiesen.

Wir hoffen, Sie nehmen unsere Spende gerne an und bringen damit Kinderaugen zum Leuchten!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Günther Leonhardt*

 

*Name geändert