Organisation
Im Oktober 2003 wurden die bislang getrennt arbeitenden und an getrennten Orten untergebrachten Einrichtungen "Griechisches Haus" und "Beauftragter für die Arbeit mit ausländischen Mitbürgern" räumlich und inhaltlich zum "Evangelischen Migrations- zentrum" zusammengeführt und damit den heutigen Problemstellungen und Erfordernissen angepasst. Zusätzlich ergänzt die landeskirchliche Stiftung "Wings of Hope" das Profil des Hauses. Rechtsträger Der Rechtsträger des Evangelischen Migrationszentrums ist der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München. Dieser behält sich insbesondere die letzte Entscheidung vor: bei Haushaltsfragen, Personalfragen und der Wahrung des Hausrechtes. Der Träger stellt ausdrücklich fest, dass sich das Anwesen Bergmannstraße 46 in seinem Besitz befindet und stellt für den laufenden Haushalt erforderliche Eigenmittel zur Verfügung. Besucherbeirat Eine der wichtigsten Gruppen im Migrationszentrum, ist der Besucherbeirat, der aus insgesamt zwölf Personen besteht. Alle zwei Jahre wählen die Besucher des EMZ neun Personen in diesen Beirat. Die Mitarbeiter des EMZ sind mit drei Sitzen fest im Beirat vertreten. Der Besucherbeirat schlägt Themen für Veranstaltungen vor, plant und organisiert das Programm. Der Der Beirat trifft sich mindestens einmal im Monat. Im November 2008 wurde der Beirat das letzte Mal gewählt. Hierbei wurde der langjährige Vorsitzende Pantelis Vamvakidis durch Nikolaos Palangas als neugewähltem Vorsitzenden abgelöst. Wählen oder gewählt werden kann jeder Besucher des Hauses, unabhängig seiner Nationalität, seiner Konfession oder seines Geschlechts. Mitarbeiter/innen Tabea Bleher ist 1968 in Geislingen an der Steige geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie studierte Religionspädagogik und Gemeindediakonie an der Evangelischen Fachhochoschule in Freiburg / Breisgau. Von 1994-2003 war sie Jugendreferentin in einer Evangelischen Kirchengemeinde in München mit den Schwerpunkten Angebote für Kinder / Jugendliche und Familien. Seit Oktober 2007 ist sie Mitarbeiterin des Evangelischen Migrationszentrums mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugend und Gruppen. Niki Chatziparassidou wurde 1952 in Langadaki, Grevena, geboren und kam 1968 nach Deutschland. Auch sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1989 ist sie im EMZ beschäftigt und ist für das Café Philóxenos verantwortlich. Dimitris Drogitis wurde 1948 in Zakynthos geboren. 1971 kam er im Rahmen des Anwerbeabkommens mit Griechenland nach Deutschland. In München studierte er Soziologie, Psychologie und Pädagogik. Er ist verheiratet und Vater eines Kindes. Seit 1983 arbeitete Dimitris Drogitis im Griechischen Haus. Heute ist er Mitarbeiter des EMZ und ist zuständig für die Bereiche Senioren, Jugendliche, Stadtteilarbeit und Wohnen. Regine Ewald wurde 1962 in Berlin geboren. Nach Auslandsaufenthalten und einer Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin studierte sie Anglistik, Romanistik und Volkswirtschaft. Seit 1995 im kirchlichen Dienst. Nebenbei machte sie noch eine Ausbildung in Finanzbuchhaltung und Betriebswirtschaft. Seit Ende 2008 ist sie Verwaltungsangestellte im Evangelischen Migrationszentrum und zuständig für Abrechnungen, Sekretariat und v. a. m. Constantinos Gianacacos wurde 1956 in Ropoto, Trikala, geboren und lebt seit 1974 in Deutschland. In München studierte er Kommunikations- und Theaterwissenschaften sowie Neuere Deutsche Literatur. Constantinos Gianacacos ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von 1992 bis 2003 war er Leiter des Griechischen Hauses, seit 2003 ist er der Leiter des Evangelischen Migrationszentrums und verantwortlich für das Programm, den Haushalt, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Englantina Kelmendi arbeitet seit Oktober 2001 im EMZ und sorgt für Sauberkeit und Ordnung. Bettina Mühlhofer wurde 1967 in Homburg/Saar geboren, ist verheiratet und hat ein Kind. Sie studierte Pädagogik, Psychologie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität München. 1995 legte sie ihre Magisterarbeit mit dem Titel "Multikulturalität und Ausländerfeindlichkeit - Theoretische Ansätze aus dem Bereichv der Pädagogik" vor. Seit 2000 ist sie Referentin für Ausländerarbeit im Evang.-Luth. Dekanatsbezirk München.
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