Der Newsletter

Alle zwei Wochen gibt es Impulse, Neuigkeiten und Nachrichten aus der Arbeit mit Geflüchteten im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München (und darüber hinaus). Wenn Sie möchten, direkt in Ihr Postfach! Gern können Sie eigene Anliegen über den Newsletter verbreiten lassen. Schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an!

Aktueller Newsletter Nr.95 - Barmherzigkeit - 13.1.2021
95 - Barmherzigkeit - 13.1.2021.pdf
PDF-Dokument [590.7 KB]
Newsletter Nr 94 - Weihnachten retten II - 16.12.2020
94 - Weihnachten retten II - 16.12.2020.[...]
PDF-Dokument [587.3 KB]
Newsletter Nr 93 - Weihnachten retten - 7.12.2020
93 - Weihnachten retten - 9.12.2020.pdf
PDF-Dokument [587.4 KB]

hilfe für Geflüchtete Kinder beim Homeschooling!

Angesichts der hohen Zahlen an Corona-Fällen ist noch bis mindestens Ende Januar digitales Lernen angesagt! Leider geraten hierbei jedoch besonders Kinder von Geflüchteten oft aus dem Blick. Das Netzwerk Soforthilfe für Geflüchtete München hat daher ein Bildungsprojekt entwickelt, das ab sofort startet:

Die Rufnummer 0800 0005 802 ist Montags bis Freitags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund und ihre Eltern können dort anrufen und sich beraten lassen. Die Angebote sind vielfältig, ob klassische Nachhilfe, Hilfe beim Deutsch sprechen, Hausaufgabenhilfe oder Unterstützung bei Organisatorischem: Die Netzwerkpartner bemühen sich nach Kräften, die Kinder gut durch dieses außergewöhnliche Schuljahr zu begleiten.

      Z'sam Engagiert - Neues Zentrum für freiwilliges Engagement

Das neue Zentrum für freiwilliges Engagement der Diakonie München Oberbayern ist Anlaufstelle für engagierte Menschen und Organisationen, die sich für ein soziales Miteinander einsetzen wollen. Als Freiwilligenagentur vermittelt es zwischen interessierten Münchner*innen und sozialen sowie kirchlichen Einrichtungen, die Unterstützung brauchen.

Der Evangelische Handwerkerverein: Für Azubis mit Fluchtgeschichte

Noormohammad hatte Glück: Er bekam nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch viel Hilfe an die Seite gestellt! Seinem „Handwerkspaten“ konnte er alle Fragen an Lernstoff, Ausbildung und Alltag im Betrieb stellen, die er auf dem Herzen hatte.

 

Rückblick auf ein besonderes Projekt, das nun zuende geht. Jetzt heißt es: "Wichernprojekt" - näheres im Video.

Rückblick "Handwerkspaten"
Noormohamad für Homepage.pdf
PDF-Dokument [379.8 KB]

Echt Jetzt, Bayern... Lass Mas halt Arbeiten!

Wie absurd die bayerische Asylpolitik sein kann, zeigt dieser wunderbare Clip, den das Bellevue di Monaco im Oktober produziert hat:

 

Wieso ist es weiterhin praktisch unmöglich, dass gut integrierte AsylbewerberInnen mit einem negativen Bescheid statt der oft nicht funktionierenden Abschiebung eine Aufenthaltsperspektive über Arbeit und Ausbildung erhalten? Der Gesetzgeber schlägt als einzige Alternative ein umständliche, teure, gefährliche und komplett sinnlose Aus- und Wieder Einreise vor - Willkommen in Absurdistan!

Menschlichkeit Jetzt! Schutz für Geflüchtete

Immer mehr Bundesländer verkünden ihre Aufnahmebereitschaft und Unterstützung durch eigene Aufnahmeprogramme. Die von Ministerpräsident Söder geführte Regierung weigert sich, ein solches Zeichen der Menschlichkeit zu setzen. Auch Bayern muss ein Programm oder eine Initiative zur direkten Aufnahme von Flüchtlingen ins Leben rufen.

Dieses Bündnis setzt sich dafür ein, dass Bayern Geflüchtete aus den Hotspot-Lagern auf den griechischen Inseln aufnimmt. Es will erreichen, dass Bayern ein eigenständiges Aufnahmeprogramm für Geflüchtete schafft. Es setzt sich für eine menschlichere Flüchtlingspolitik in Bayern ein und will, dass die Aufnahmebereitschaft in den Kommunen und Städten nicht weiter ignoriert wird. Wer helfen will, muss helfen dürfen.

Das Flüchtlingslager "Lipa" in der Nähe der Stadt Bihac in Bosnien und Herzegowina musste kurz vor Weihnachten von seinen knapp 1.300 Bewohner*innen geräumt werden, weil es nicht für den Winter ausgestattet war. Wenig später gingen Teile der Zelte in Flammen auf. Eigentlich sollten die Menschen anderweitig untergebracht werden. Jetzt sind sie jedoch zurückgekehrt, weil es den Behörden vor Ort nicht gelang, genügend Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Bei Minusgraden und Schnee wissen viele von ihnen nicht, wie sie den Winter überleben sollen. Space-Eye unterstützt die örtliche NGO SOS Bihać finanziell.

Die Zahl der Flüchtlinge ist weiter deutlich zurückgegangen – sowohl in Deutschland als auch in der gesamten EU-Zone. Der Grund für den Rückgang ist streitig: Innenminister Seehofer lobt seine Politik, das EU-Statistikamt verweist auf die Corona-Pandemie.

Bildungsinformation for Refugees

Denis Kiwanuka (M.Educ.) hilft Euch, falls Ihr in Deutschland studien wollt. Denis hat seinen Master of Education an der TUM München gemacht und promoviert derzeit in Political Science an der Hochschule für Politik in München. Er kennt sich bestens aus im Dschungel der Bürokratie, den man bewältigen muss, um sich an einer Uni oder Hochschule zu bewerben.
 
Kontaktiert Denis bei Fragen zu:
- Welche Kurse an welchen Unis sind für mich geeignet?
- Wie beginne ich den Bewerbungsprozess?
- Was brauche ich für eine Bewerbung?
 
Kontaktdaten:
e-mail kiwanuka@t-online.de

English Version:

Denis Kiwanuka (M.Educ.) helps you if you want to study in Germany. Denis has a Master of Education (TUM Munich) and currently works on his PhD in Political Science at Hochschule for Politics in Munich. He knows everything about the German bureaucracy you have to overcome to enroll as a student at University or College. He is eager to help you start your academic career in Germany.
 
Contact Denis if you need council on:
- Which courses at which University are suitable for me?
- How do I start my application process?
- What do I need for application?
 
Contact:
e-mail kiwanuka (a) t-online.de

Veranstaltungen der Koordinationsstelle Flüchtlingsarbeit

Weitere Aktuelle Seminare - Präsenz und Online

Informationen im Netz

Kirchenasylberatung

Diakon Thomas Schmitt steht Euch in allen Belangen des Kirchenasyls beratend zur Seite, unterstützt Euch bei den damit verbundenen anspruchsvollen Entscheidungsprozessen und sucht gegebenenfalls gemeinsam mit Euch nach alternativen Lösungswegen für Menschen in Not. Zugleich ist er landeskirchlicher Ansprechpartner für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bei Härtefallprüfung von sogenannten „Dublin-Fällen“ (Dossierverfahren). Die Vernetzung zu anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen, die sich mit Kirchenasyl befassen, gehört ebenso zu seinen Aufgaben.
 
 
Kontaktdaten:
Diakon Thomas Schmitt
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, Landeskirchenamt,
Katharina-von-Bora-Str. 7-13
80333 München
Fon 089 55 95 - 687
Fax 089 55 95 - 8687
mobil 0162 8409375
e-Mail: thomas.schmitt1@elkb.de
Die Checkliste, die sich in der Praxis als erste Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung für oder gegen ein Kirchenasyl bewährt hat, finden Sie hier.
Checkliste Kirchenasyl.pdf
PDF-Dokument [89.4 KB]

Ansprechpartner für  Kirchengemeinden, die mit getauften Iranern arbeiten

Gholamreza Sadeghinejad, genannt Reza, ist Ansprechpartner bei der Projektstelle "Geistliche Beheimatung getaufter Geflüchteter". Er ist selbst gebürtiger Iraner und berät Euch in allen Fragen, die bei der Arbeit mit getauften Geflüchteten aus dem Iran entstehen: Er unterstützt Gemeinden bei Kursen zur Vorbereitung auf die Taufe, bei Glaubenskursen, Bibelstunden für Perser oder auch bei persisch-sprachigen Gottesdiensten. Derzeit bietet Reza  zusammen mit dem Amt für Gemeindedienst einen Theologie-Kurs für Iraner an. Die Kursteilnehmer sollen danach auch als Multiplikatoren und Ansprechpartner für getaufte Iraner in Bayern arbeiten.

 

Kontaktdaten

Gholamreza Sadeghinejad

Theologisch-pädagogischer Referent

Projektstelle der Evang.-Luth. Kirche in Bayern für die interkulturelle Arbeit mit geflüchteten Christen

Hummelsteiner Weg 100

90459 Nürnberg

e-Mail: gholamreza.sadeghinejad@elkb.de

 

 

Referentin für die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Dekanatsbezirk München

Als Koordinatorin für die Flüchtlingsarbeit vernetze ich die vielfältige Arbeit mit und für Geflüchtete. Dabei habe ich nicht nur die Evangelischen Gemeinden und Diensstellen im Blick, sondern auch viele andere und Einrichtungen und Vereine in München. Ob Sie eine Frage zu Hilfemöglichkeiten für Geflüchtete haben, zu Veranstaltungen und Fortbildungen für Ehrenamtliche oder sich allgemein mit dieser Thematik beschäftigen möchten - rufen Sie mich an! Ich berate und unterstütze Sie gern!


Dabei trete ich für die Interessen von Geflüchteten ein, weil ich glaube, dass Humanität, Menschenfreundlichkeit und Respekt - vor allem gegenüber den Schwächsten in einer Gesellschaft - in Einklang mit meinem Auftrag als Christin stehen.


Der Dialog mit anderen kirchlichen, kommunalen und bürgerschaftlich organisierten Stellen, die auf verschiedenste Art und Weise für und mit Geflüchteten arbeiten, ist mir sehr wichtig.

 

Sie sind in diesem Bereich aktiv? Melden Sie sich, ich vernetze mich gern mit Ihnen!


maike.telkamp@elkb.de

089-50 80 88-16

Maike Telkamp

wurde 1972 in Weener/Ostfriesland geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie studierte Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie und Anglistik an den Universitäten Oldenburg, Göttingen, Sussex, Wien und derzeit Evang.Theologie in München. Von 2002 bis 2013 arbeitete sie als Jugend-/Bildungsreferentin im Gemeindejugendwerk der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden.


Seit Mai 2016 ist sie Referentin für die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Dekanatsbezirk München und hat ihr Büro im Evangelischen Migrationszentrum.

 

Privat mag sie Jazzmusik, Salzlakritz, Radfahren und schönes Papier.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Evangelisches Migrationszentrum