Der Newsletter

Alle zwei Wochen gibt es Impulse, Neuigkeiten und Nachrichten aus der Arbeit mit Geflüchteten im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München (und darüber hinaus). Wenn Sie möchten, direkt in Ihr Postfach! Gern können Sie eigene Anliegen über den Newsletter verbreiten lassen. Schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an!

Aktueller Newsletter 101: Endlich mal NEIN sagen dürfen!
101 - Endlich mal NEIN sagen dürfen! - 1[...]
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Newsletter Nr 100 - Jubiläum? - 24.3.2021
100 - Jubiläum - 24.3.2021.pdf
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Newsletter Nr. 99 - An Wunder glauben - 9.3.2021
99 - An Wunder glauben - 10.3.2021.pdf
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Film: Wir sind jetzt hier – Geschichten über das Ankommen

Seit 2015 waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland flohen. Sie wurden zur Projektionsfläche für Zweifel und Sorgen genauso wie für plumpen Rassismus.

 

In diesem Film erzählen sieben junge Männer in die Kamera von ihrem Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren tiefsten Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe.

 

Die Koordinationsstelle Flüchtlingsarbeit zeigt am 6.Mai in einer Kooperationsveranstaltung diesen Film ONLINE! Anschließend findet ein Gespräch mit Regisseurin Ronja von Wurmb-Seibel und einem der Protagonisten statt.

Unzumutbare Bedingungen für Flüchtlingskinder auf Lesbos

Ein halbes Jahr nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria zeichnet sich laut Unicef kein Ende der Not für die geflüchteten Kinder auf Lesbos ab. Die Bedingungen im Ausweichlager Kara Tepe sind Kindern nicht zuzumuten, betonte das UN-Hilfswerk. Sie sind dort kaum vor Gewalt und Übergriffen geschützt, und haben nach wie vor nur sehr beschränkte Möglichkeiten zu spielen und zu lernen.

Asylverfahren in Anker-Zentren nicht wesentlich schneller

Ganze 5 Tage werden Asylerstanträge in Ankerzentren schneller bearbeitet. 9 Tage sind es bei Folgeanträgen. Das geht aus einer Bilanz vom 24.2.2021 hervor. Rechtfertigt diese geringe Zeitersparnis die Abschottung und Entmündigung Schutzsuchender in Bayern? Teilweise über Jahre?

 

Flüchtlingsorganisationen haben immer wieder das Festhalten der Menschen in den Ankerzentren kritisiert. Die Zahlen geben ihnen Recht!

Absurde Abschiebungen!

Darüber, dass "69 Afghanen an seinem 69.Geburtstag abgeschoben wurden" feixte der Deutsche Innenminister vor ein paar Jahren. Und löste damit - zu Recht - einen Sturm der Entrüstung aus!

 

Einige von den damals Abgeschobenen sind jetzt wieder in Deutschland, weil ihre Arbeitskraft hier dringend gebraucht wird.

 

Wieder mal ein Beispiel für die grenzenlose Absurdität, gut integrierte Menschen abzuschieben und gleichzeitig für den Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland zu werben.

hilfe für Geflüchtete Kinder beim Homeschooling!

Angesichts der hohen Zahlen an Corona-Fällen ist noch bis mindestens Ende Januar digitales Lernen angesagt! Leider geraten hierbei jedoch besonders Kinder von Geflüchteten oft aus dem Blick. Das Netzwerk Soforthilfe für Geflüchtete München hat daher ein Bildungsprojekt entwickelt, das ab sofort startet:

Die Rufnummer 0800 0005 802 ist Montags bis Freitags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund und ihre Eltern können dort anrufen und sich beraten lassen. Die Angebote sind vielfältig, ob klassische Nachhilfe, Hilfe beim Deutsch sprechen, Hausaufgabenhilfe oder Unterstützung bei Organisatorischem: Die Netzwerkpartner bemühen sich nach Kräften, die Kinder gut durch dieses außergewöhnliche Schuljahr zu begleiten.

Lernhilfen für Kinder während der Corona-Krise
2021.02.8_AngebotsübersichtLernhilfe(Kin[...]
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Lernhilfen für Erwachsene während der Coronakrise
2021.02.8_AngebotsübersichtLernilfe(Erwa[...]
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Der Evangelische Handwerkerverein: Für Azubis mit Fluchtgeschichte

Noormohammad hatte Glück: Er bekam nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch viel Hilfe an die Seite gestellt! Seinem „Handwerkspaten“ konnte er alle Fragen an Lernstoff, Ausbildung und Alltag im Betrieb stellen, die er auf dem Herzen hatte.

 

Rückblick auf ein besonderes Projekt, das nun zuende geht. Jetzt heißt es: "Wichernprojekt" - näheres im Video.

Rückblick "Handwerkspaten"
Noormohamad für Homepage.pdf
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Echt Jetzt, Bayern... Lass Mas halt Arbeiten!

Wie absurd die bayerische Asylpolitik sein kann, zeigt dieser wunderbare Clip, den das Bellevue di Monaco im Oktober produziert hat:

 

Wieso ist es weiterhin praktisch unmöglich, dass gut integrierte AsylbewerberInnen mit einem negativen Bescheid statt der oft nicht funktionierenden Abschiebung eine Aufenthaltsperspektive über Arbeit und Ausbildung erhalten? Der Gesetzgeber schlägt als einzige Alternative ein umständliche, teure, gefährliche und komplett sinnlose Aus- und Wieder Einreise vor - Willkommen in Absurdistan!

Bildungsinformation for Refugees

Denis Kiwanuka (M.Educ.) hilft Euch, falls Ihr in Deutschland studien wollt. Denis hat seinen Master of Education an der TUM München gemacht und promoviert derzeit in Political Science an der Hochschule für Politik in München. Er kennt sich bestens aus im Dschungel der Bürokratie, den man bewältigen muss, um sich an einer Uni oder Hochschule zu bewerben.
 
Kontaktiert Denis bei Fragen zu:
- Welche Kurse an welchen Unis sind für mich geeignet?
- Wie beginne ich den Bewerbungsprozess?
- Was brauche ich für eine Bewerbung?
 
Kontaktdaten:
e-mail kiwanuka@t-online.de

English Version:

Denis Kiwanuka (M.Educ.) helps you if you want to study in Germany. Denis has a Master of Education (TUM Munich) and currently works on his PhD in Political Science at Hochschule for Politics in Munich. He knows everything about the German bureaucracy you have to overcome to enroll as a student at University or College. He is eager to help you start your academic career in Germany.
 
Contact Denis if you need council on:
- Which courses at which University are suitable for me?
- How do I start my application process?
- What do I need for application?
 
Contact:
e-mail kiwanuka (a) t-online.de

Veranstaltungen der Koordinationsstelle Flüchtlingsarbeit

Weitere Aktuelle Seminare - Präsenz und Online

Informationen im Netz

Kirchenasylberatung

Diakon Thomas Schmitt steht Euch in allen Belangen des Kirchenasyls beratend zur Seite, unterstützt Euch bei den damit verbundenen anspruchsvollen Entscheidungsprozessen und sucht gegebenenfalls gemeinsam mit Euch nach alternativen Lösungswegen für Menschen in Not. Zugleich ist er landeskirchlicher Ansprechpartner für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bei Härtefallprüfung von sogenannten „Dublin-Fällen“ (Dossierverfahren). Die Vernetzung zu anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen, die sich mit Kirchenasyl befassen, gehört ebenso zu seinen Aufgaben.
 
 
Kontaktdaten:
Diakon Thomas Schmitt
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, Landeskirchenamt,
Katharina-von-Bora-Str. 7-13
80333 München
Fon 089 55 95 - 687
Fax 089 55 95 - 8687
mobil 0162 8409375
e-Mail: thomas.schmitt1@elkb.de
Die Checkliste, die sich in der Praxis als erste Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung für oder gegen ein Kirchenasyl bewährt hat, finden Sie hier.
Checkliste Kirchenasyl.pdf
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Ansprechpartner für  Kirchengemeinden, die mit getauften Iranern arbeiten

Gholamreza Sadeghinejad, genannt Reza, ist Ansprechpartner bei der Projektstelle "Geistliche Beheimatung getaufter Geflüchteter". Er ist selbst gebürtiger Iraner und berät Euch in allen Fragen, die bei der Arbeit mit getauften Geflüchteten aus dem Iran entstehen: Er unterstützt Gemeinden bei Kursen zur Vorbereitung auf die Taufe, bei Glaubenskursen, Bibelstunden für Perser oder auch bei persisch-sprachigen Gottesdiensten. Derzeit bietet Reza  zusammen mit dem Amt für Gemeindedienst einen Theologie-Kurs für Iraner an. Die Kursteilnehmer sollen danach auch als Multiplikatoren und Ansprechpartner für getaufte Iraner in Bayern arbeiten.

 

Kontaktdaten

Gholamreza Sadeghinejad

Theologisch-pädagogischer Referent

Projektstelle der Evang.-Luth. Kirche in Bayern für die interkulturelle Arbeit mit geflüchteten Christen

Hummelsteiner Weg 100

90459 Nürnberg

e-Mail: gholamreza.sadeghinejad@elkb.de

 

 

Referentin für die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Dekanatsbezirk München

Als Koordinatorin für die Flüchtlingsarbeit vernetze ich die vielfältige Arbeit mit und für Geflüchtete. Dabei habe ich nicht nur die Evangelischen Gemeinden und Diensstellen im Blick, sondern auch viele andere und Einrichtungen und Vereine in München. Ob Sie eine Frage zu Hilfemöglichkeiten für Geflüchtete haben, zu Veranstaltungen und Fortbildungen für Ehrenamtliche oder sich allgemein mit dieser Thematik beschäftigen möchten - rufen Sie mich an! Ich berate und unterstütze Sie gern!


Dabei trete ich für die Interessen von Geflüchteten ein, weil ich glaube, dass Humanität, Menschenfreundlichkeit und Respekt - vor allem gegenüber den Schwächsten in einer Gesellschaft - in Einklang mit meinem Auftrag als Christin stehen.


Der Dialog mit anderen kirchlichen, kommunalen und bürgerschaftlich organisierten Stellen, die auf verschiedenste Art und Weise für und mit Geflüchteten arbeiten, ist mir sehr wichtig.

 

Sie sind in diesem Bereich aktiv? Melden Sie sich, ich vernetze mich gern mit Ihnen!


maike.telkamp@elkb.de

089-50 80 88-16

Maike Telkamp

wurde 1972 in Weener/Ostfriesland geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie studierte Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie und Anglistik an den Universitäten Oldenburg, Göttingen, Sussex, Wien und derzeit Evang.Theologie in München. Von 2002 bis 2013 arbeitete sie als Jugend-/Bildungsreferentin im Gemeindejugendwerk der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden.


Seit Mai 2016 ist sie Referentin für die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Dekanatsbezirk München und hat ihr Büro im Evangelischen Migrationszentrum.

 

Privat mag sie Jazzmusik, Salzlakritz, Radfahren und schönes Papier.

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